Maiser Waalweg

Zwei Waale liegen im Gebiet zwischen Schenna und Saltaus, also direkt an den Hängen des äußeren Passeiertals.

Der neun Kilometer lange Waalweg zählt zu den bedeutendsten seiner Art hier in Südtirol. Entlang des Pfades zeigen sich Kastanienwälder und Obstbaumkulturen von ihrer besten Seite. Außerdem ist dieser Waal im Wesentlichen so geblieben, wie er erbaut wurde: Nur wenige Teile des Bewässerungskanals wurden verrohrt.

Sehr wichtig: Dem Maiser Waal wurde sogar nachgesagt, er sei der älteste Bewässerungskanal der Welt. Laut aktuellstem Wissensstand gehen seine Anfänge tatsächlich bis ins Jahr 1227 zurück, genauer gesagt auf eine Schenkung  Graf Ulrichs von Ulten ans Kloster Steingaden in Schenna. Der heutige Verlauf stimmt ziemlich genau mit jenem im 15. Jahrhundert überein – historisch und archäologisch gesehen also ein interessantes Detail.

Zum Waalweg selbst: Beginnend in Saltaus, führt er bis nach Schenna, meist parallel zum Fluss der Passer. Über Laubwälder und Obstbestände geht es auf östlicher Talseite, unterhalb des Schennabergs entlang. Der Waalweg kreuzt zum einen den Wandersteig nach Verdins (Nummer 12) und mehrere Wege nach Schenna (Nr. 1, 10 und 10B) hinab. Endpunkt der Wandertour ist Meran, am Haslerweg im Stadtteil Obermais.

Alternativ kann man zum letzten Teilabschnitt bei Meran den Lazagsteig zum Abstieg wählen. Dafür sollte man dann einfach an der Kreuzung den Weg Nr. 10 einschlagen. Auf kurzem Wege gelangt man somit auf die Passerpromenade mitten in der Stadt.

Nach ungefähr dreistündiger Tour genießt man dann, abseits von himmlischen Ausblicken, Wiesen und Wäldern, auch wieder die leicht mediterrane Kulturlandschaft Merans.


 

Das Wetter in Kuens

Mo
Di
Mi
-5
-5
-11
-5
-4
7

Weitere Wetterdaten von Kuens