Lana bei Meran

Das "Apfeldorf" Lana liegt im südwestlichen Winkel des Talbecken von Meran. Im dem weiten Reb- und vor allem Obstbaumland breiten sich die drei Ortschaften Ober-, Mitter- und Niederlana aus, die heute kaum mehr zu unterscheiden sind.

In Urkunden wird Oberlana bereits im Jahre 1181 Lounon und Mitterlana im Jahre 1242 Leunano genannt. Zwischen üppigen Obsthainen und von Weinbergen bedeckten Hügeln liegen Kirchen und Ruinen, alte Ansitze und Gehöfte. Eine besondere geschichtliche Rolle spielen in Lana die Herren von Brandis. Lana hat etliche Sehenswürdigkeiten, von denen der Besuch der wilden Gaulschlucht ein hervorragendes landschaftliches Erlebnis ist. Ein Besuch der alten Pfarrkirche in Niederlana mit dem berühmten gotischen Schnatterpeck-Altar sollte unbedingt bei einem Urlaub in Meran und Umgebung eingeplant werden.

Auch Schloss Brandis und Schloss Braunsberg sind einen Besuch wert. Lana ist ein besonders Kirchenfreudiger Ort: Im ganzen zählt es 13 Kirchen und Kapellen. Lana eine der ältesten und heute die größte Obstbaugemeinde Südtirols: Sie erzeugt ein Zehntel der Südtiroler Jahresernte, die etwa 10 Prozent der gesamteuropäischen Edelobstproduktion ausmacht. Nicht umsonst entstand hier das Südtiroler Obstbaumuseum. Vorherrschend sind vor allem Apfelwiesen, sodass die auffallend runde Turmhaube der neuen Pfarrkirche in Mitterlana von der Bevölkerung scherzweise „Lananer Apfel“ genannt wird.


 

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