Gustav Thöni - eine Skilegende

Einer der bekanntesten italienischen Skirennläufer, Slalom- und Riesenslalom-Spezialist und ehemaliger Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft ist ein Südtiroler: Gustav Thöni.

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Gustav Thöni kam am 28. Februar 1951 in Trafoi (Ortlergebiet) auf die Welt. Am Fuße des Stilfser Jochs besaßen seine Eltern eine Pension und einen Skilift. Der Vater erkannte und förderte sofort das Talent seines Sohnes zum Skisport. Thöni schließt die Handelsschule in Meran ab und wird 1968 in die italienische Nationalmannschaft aufgenommen. Und damit nicht genug, revolutionierte er auch den Fahrstil jener Zeit, indem er eine neue Umsteigetechnik entwickelte, um die Tore besonders hoch anfahren zu können. Das verschaffte ihm dann endgültig Ruhm und Ehre: Zu seinen Siegen zählen 23 Weltcupsiege, bei den Olympischen Winterspielen von 1972 und 1976 holte er vier mal Gold und einmal Silber und noch zahlreiche Siege im Ski- und im Gesamtweltcup. In diesen Jahren gehörte Thöni zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Rennläufern überhaupt. 

Nach seinem Rücktritt vom Spitzensport, also nach den Olympischen Winterspielen im Jahre 1980, entschloss er sich, als Trainer seine Kenntnisse und Erfahrungen an junge Athleten weiterzugeben. Als Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft hatte er bis 1999 ebenfalls viele Erfolge zu verzeichnen – einer seiner bekanntesten Schüler war Alberto Tomba, der in den 80ern und 90ern zahlreiche Rennen für sich entscheiden konnte.


 

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