Der Gampenpass

In der Nähe von Lana (Meran) befindet sich der Gampenpass bzw. das Gampenjoch. Er verbindet damit das Etschtal bei Lana mit dem Nonstal bei Fondo.

Die Passstraße selbst beginnt in Lana, auf ca. 316 Metern Höhe und überwindet bis zur Passhöhe rund 1.200 Höhenmeter. Die Strecke ist 17,5 Kilometer lang und führt vorerst nach Süden, biegt dann nach Westen ab, um den Tisner Gall (1.626 m) zu umgehen. Nach einigen Kehren und einem Tunnel, führt die Straße weiter nach Süden bis zu einer Steigung von 8,5 Prozent. Zu bestaunen gibt es westlich der Passhöhe die Laugenspitze (2.443 m) und östlich davon den Hohen Wechsel (1.760 m).

Für gute Mountainbiker und Motorradfahrer ist dieser Gampenpass ein wunderbares und immer beliebter werdendes Ziel, noch dazu gibt es für den Pass keine Wintersperre!

Den Ursprung findet der Pass bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts: Von 1810 bis 1815 markierte er hier die Grenze zwischen dem von Napoleon neu gegründeten italienischen Staat und dem Königreich Bayern. Im Laufe der Geschichte wurde der Pass zu einer Sperrstellung des Vallo Alpino ausgebaut (in den Vierzigern). Und auch heute noch sind die Baureste eines einst geplanten Artilleriewerks erhalten, welches aber nie zur Verwendung kam. Direkt auf der Passhöhe liegt also dieser Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, welcher  an sich ziemlich verwinkelt ist und gleichzeitig zu den größten in Südtirol zählt.


 

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