Persönlichkeiten aus den Dolomiten: Michael "Much" Mair

Er ist bis heute noch Südtirols Vorzeigebild, wenn es um den Skisport geht. In den 1980ern war der in Bruneck geborene „Much“, wie man ihn hierzulande nennt, nämlich einer der besten italienischen Abfahrer überhaupt, und als wäre dies nicht genug, feierte er seine Erfolge auch im Super-G und der Kombination.

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Der im Jahre 1962 geborene Brunecker stieg in seiner Karriere steil bergauf. 1982 gelang ihm der endgültige Durchbruch: Im zweiten Super-G der Weltcupgeschichte erzielte Much Mair seinen ersten großen Sieg. Drei mal infolge ergatterte er dann den ersten Platz bei Weltcuprennen,  und mit seinen anderen zahlreichen Podestplätzen schaffte er es immer höher hinauf auf die Liste der Abfahrtswertung. Egal ob bei den Olympischen Spielen in Sarajevo, anno 1984, oder bei der Weltmeisterschaft in Bormio im Jahr darauf: Michael Mair glänzte immer wieder mit seinen hervorragenden Leistungen.

Sechzehn mal fuhr er sozusagen auf das Podium – eine grandiose Leistung eben, die ihresgleichen sucht. Rund 4 italienische Meistertitel hat er zu verzeichnen. Erst nach einem Kreuzbandriss im Jahre 1989, während eines Trainings auf der Saslong in Gröden, gelang es ihm nicht mehr, auf seine früheren Erfolge anzuknüpfen. Nach Beendigung seiner Karriere aber, wurde er prompt Cheftrainer der italienischen Damen-Skinationalmannschaft. 


 

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