Zu Besuch bei den Grödner Holzschnitzern

Man verkauft sie in Salzburg, in Berlin, in New York: die Holzschnitzereien aus Gröden. Ãœber Jahrhunderte hinweg verfeinerten die Holzschnitzer ihr Handwerk und gehören heute zu den bekanntesten und kunstfertigsten ihrer Zunft.

Mit der Holzschnitzerei begann man in Gröden schon im 17. Jahrhundert. Das Leben war mühsam und entbehrungsreich, wann immer Zeit war, hat man Gegenstände für den täglichen Gebrauch geschnitzt und nach und nach auch Holzspielzeug für die Kinder.

Dass in diesem abgeschotteten Dolomitental hübsche Spielzeugpuppen aus Holz gefertigt werden, hat sich bald bis nach Übersee durchgesprochen und so wurden die Grödner Gliederpuppen bis nach New York exportiert. Mit der Zeit und dem einhergehenden Erfolg, sagten immer mehr Grödner der Holzschnitzerei zu. Um 1850 verdiente sich knapp die Hälfte der Einwohner Grödens mit der Holzschnitzerei seinen Lebensunterhalt. Gefragt und daraufhin kunstvoll gefertigt wurde Krippen und Krippenfiguren, sakrale und profane Bildnisse.

Bis heute ist das Grödner Kunsthandwerk unerreicht. Wer den Schnitzern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen möchte, kann dies in St. Christina, St. Ulrich und Wolkenstein in den vielen Holzschnitzereien tun. Einen Rückblick in vergangene Zeiten hingegen bietet das Museum im Wolkenstein.


Grödner Holzschnitzereien
Foto: Val Gardena Marketing
 

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